© HVV Pivitsheide V.L. e.V. - 2018
Tagesfahrt 2018
Heimat-und Verkehrsverein
Pivitsheide V.L. e.V.

  Die erste Etappe

Die Tagesfahrt 2018 des Heimat- und Verkehrsverein Pivitsheide V.L. nach Ibbenbüren war einfach großartig. Und deshalb muss erst einmal Danke gesagt werden.  Das tat Vorsitzender Dieter Buckoh. Er bedankte sich bei Manfred Heetjans dafür, dass er zwei sehenswerte Ziele in Ibbenbüren ausgesucht und den Ablauf organisiert hatte. Ein großes Lob, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön ging an die Kassiererin des HVV Peggy Sommerkamp. Sie managte die Fahrt und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Dazu gehörte auch die Versorgung mit diversen Getränken. Das Highlight war das kulinarische Angebot. Mit ihren Freundinnen Carola und Traudel hatte sie ein Buffet kreiert, das sofort Oktoberfeststimmung aufkommen ließ. Dem Busfahrer Frank, vom Busunternehmen Kleine aus Augustdorf,  sprach Dieter Buckoh ebenfalls seinen Dank aus. Wie sagt der Volksmund so richtig? „Wenn Engel reisen scheint die Sonne“. Somit war alles bestens gerichtet, für einen erlebnisreichen Tag. Nachdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an „Bord“ waren, ging es vorbei am „Gerry Weber-Stadion“ in Halle nach Ibbenbüren. Ziel war der über 200.000 m 2 große “NaturaGart- Park – vom Kerngeschäft her eine Firma, die Teichanlagen baut.    Beim Betreten erahnen die erstmaligen Besucher nichts von dem, was sie erwartet. Deshalb war es gut, erst einmal mit einem ausgiebigen Frühstück vom Buffet im „Palmengarten“ zu beginnen. So gestärkt ging es mit dem Mitarbeiter des Parks Peter, auf einen Rundgang durch die Anlage. Sachkundig, mit feinem Humor gespickt, vermittelte er viele Details zu der Entstehung und der Entwicklung dieser wunderschönen Anlage. Die Farbenpracht der Sommer- und Herbstblumen, in Verbindung mit den diversen Teichanlagen waren einfach fantastisch. Wer Interesse an einem Schwimmteich hatte, konnte erfahren wie ein solcher gebaut wird. Über Preise wurde nicht gesprochen. War die Anlage unter freiem Himmel bereits ein Erlebnis, gab es eine Etage tiefer noch eine Steigerung.  Dort, im größten Kaltwasseraquarium Deutschlands, begegnet die Besucher die Welt der Störe, Hechte und diverser Goldfischarten.  Acht verschiedene Sorten Störe haben in diesem Aquarium ihre Heimat gefunden. Natürlich kam dabei auch das Thema Kaviar zur Sprache, mit teilweise nachdenkenswerten Ausführungen des Parkführers. Ein weiterer Höhepunkt ist die Unterwasserwelt mit Tempelruinen. Trotz des wirklich nicht warmen Wassers, machten sich einige Taucher auf, die zu „erforschen“.

  Die zweite Etappe

Beeindruckt von dem Gesehenen und Erlebten ging es nach gut zweieinhalb Stunden weiter zum Bergbaumuseum Ibbenbüren.  Dort konnten die Pivitker einen Einblick in die Geschichte und die Förderung der Anthrazitsteinkohle im Bergwerk Ibbenbüren gewinnen. Wehmut klang in die Schilderungen der Museumsführer mit, denn im August dieses Jahres wurde in dem  Bergwerk die letzte Kohle gefördert. In der Turbinenhalle des ehemaligen Ballastkraftwerks sind Maschinen und Geräte zu sehen, die vom Erfindergeist der Bergleute und Ingenieure zeugen. Trotz zunehmender Technisierung im Bergbau wurde deutlich, die Arbeit unter Tage war wirklich „Maloche“. Sie war schwer und gefährlich in bis zu 1.600 Meter Tiefe und bei ca. 50 Grad Wärme. Wie laut es dort unten war, wurde von den Museumsführern z.B. am Lorenreinigungsgerät demonstriert. In einem Teil der Ausstellung waren Öfen zu sehen, in denen die Kohle verheizt wurde. Nicht selten war zu hören: “So einen Ofen hatten wir auch, und dann der Dreck mit der Asche“.

  Die dritte Etappe

Nach soviel Technik und Informationen über den Bergbau war erst einmal eine Stärkung angesagt. Ruckzuck waren am Bus Tische und das reichhaltige Buffet aufgebaut. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Trotz intensivster Bemühungen, es blieb ein „kleiner“ Rest übrig. Gut gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken ging es aus dem Tecklenburger Land zurück ins Lippische. Fazit: In einem Verein, der neben seinem „Alltagsgeschäft“ solche Veranstaltungen zur Förderung der Gemeinschaft, mit einem unschlagbarem Preis-/Leistungsverhältnis durchführt, lohnt sich die Mitgliedschaft und das Mitmachen.
Text und Bilder: Gerd Kaulvers